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Netto-Null-Emissionen    

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Was bedeutet „Netto-Null-Emissionen“?

Die Erderwärmung beruht auf dem Treibhauseffekt, der durch die vom Menschen verursachten Treibhausgas(THG)-Emissionen verstärkt wird. Weil die zusätzliche Erderwärmung negative Folgen hat, muss die weitere Anreicherung der Atmosphäre mit Treibhausgasen vermieden werden. Dies kann dadurch erreicht werden, dass die vom Menschen gemachten THG-Emissionen auf Null reduziert werden.

Nun haben die bisherigen menschlichen THG-Emissionen nicht vollständig die Atmosphäre angereichert. Ein wesentlicher Teil der THG-Emissionen ist in der Vergangenheit von der Landmasse (Pflanzen und Böden) sowie insbesondere dem Wasser (Meere) aufgenommen worden. Das Ziel der Netto-Null-Emissionen greift dies auf. Die THG-Emissionen werden nur um 90 bis 95 % abgesenkt, der Rest von 5 bis 10 % soll irgendwie gespeichert werden. Unter dem Strich kommen so ohne eine vollständige Reduktion der THG-Emissionen keine zusätzlichen Treibhausgase in die Atmosphäre – „Netto-Null-Emissionen“.

Allerdings sind Techniken zur Speicherung von Treibhausgasen („CSS-Techniken“) bisher nicht ausgereift – es gibt eine Reihe von Forschungsprojekten, eine Marktreife ist jedoch noch lange nicht erreicht. Nicht nur die Kosten sind zu hoch, die realisierbare Speichermenge ist auch zu gering.

Die einfachste Form der Speicherung bietet uns die Natur selbst an. Die Speicherung von CO2 durch die Photosynthese der Pflanzen. Leider sind wir von einer natürlichen Speicherung jedoch inzwischen weit entfernt. Die menschliche Landdegradierung (Rodung von Wäldern, Trockenlegung von Mooren, Abbau der CO2-Speicherung der Böden durch die konventionelle Landwirtschaft ... ) führt selbst zu THG-Emissionen. Hinzu kommen die durch die bereits eingetretene Erderwärmung begünstigten Megafeuer und Trockenheit. Die Megafeuer setzen bereits gebundenes CO2 wieder frei, die Trockenheit begrenzt die Bindung von CO2 durch das Pflanzenwachstum.