Warum wird es auf der Erde immer wärmer?

In der Erdgeschichte gab es schon immer Kalt- und Warmzeiten. Dies hatte unterschiedliche Gründe. All diese Gründe treffen derzeit nicht zu - auch nicht eine intensivere Sonneneinstrahlung. Die jetzige extrem schnell zunehmende und damit einzigartige Erwärmung lässt sich nur durch den menschengemachten „Treibhauseffekt“ erklären, der durch den Anstieg der „Treibhausgase“ in der Atmosphäre ausgelöst wird.

Der Anstieg der Treibhausgas-Konzentration ist im Wesentlichen durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe - Kohle, Öl und Gas – aber auch Holz, die intensive Tierhaltung und die „Landdegradierung verursacht, die zu den schon immer vorhandenen Quellen der natürlichen Stoffkreisläufe hinzukommen. In diese schon immer vorhandenen Stoffkreisläufe der Treibhausgase bringt der Mensch durch seine Veränderung der Welt zusätzlich Treibhausgase ein.

Dazu kommen weitere natürliche Folgewirkungen der bereits - in Folge der zusätzlichenTreibhausgase - eingetretenen Erderwärmung hinzu. Am leichtestennachvollziehbar ist das Abschmelzen von Land- und Meereis, was durch die Abschwächung des „Albedoeffekts“ zu einer weiteren Erwärmung führt, aber auch Auswirkungen auf weitere Erdsysteme hat. Die Meeresspiegel steigen an. Der Golfstrom hat sich bereits abgeschwächt. Auch die Permafrostböden tauen infolge der Erderwärmung zunehmend auf, was wiederum Treibhausgase (CO2 und Methan) freisetzt. So gibt es eine Vielzahl von Folgewirkungen der Erderwärmung, die Klimamodelle versuchen abzubilden. Daraus werden dann Schlussfolgerungen gezogen, um vorauszusehen, welche Folgen die bereits bestehende und eine darüber hinaus gehende Erderwärmung haben.

Fazit

Die Erderwärmung beruht auf der Emission zusätzlicher Treibhausgase durch unsere Art des Wirtschaftens und Lebens. Wir müssen also die Emission zusätzlicher Treibhausgase schnellst möglich auf Null reduzieren – es bleibt uns nur ein begrenztes Treibhausgas-Budget, damit die Folgen der Erderwärmung verkraftbar sind.