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CO2 ist gut für das Pflanzenwachstum!?

Genau – mehr Pflanzenwachstum könnte die CO2-Konzentration in der Luft senken. In der Vergangenheit haben die Pflanzen viel CO2 aufgenommen. Daneben wurde von den Meeren viel CO2 absorbiert. Dies konnte jedoch nicht verhindern, dass die CO2-Konzentration in der Luft von 280 ppm zu Beginn der Industrialisierung auf inzwischen über 410 ppm angestiegen ist. Und weltweit wird immer noch mehr CO2 freigesetzt als Pflanzen, Böden und die Meere aufnehmen können.

Dieser Prozess wird noch dadurch verstärkt, dass überall weiter Wälder vernichtet werden - durch Feuer, Schädlinge, Stürme und Rodungen - sowie die „Landdegradierung“ weiter fortgeführt wird. Dies geschieht auch in Deutschland, wenn z. B. immer mehr Straßen und Siedlungen gebaut werden. Das müsste rückgängig gemacht werden, damit das Pflanzenwachstum wieder mehr CO2 binden kann.

Die sog. 4-Promille-Initiative der französischen Regierung will darüber hinaus erreichen, dass die Böden wieder mehr CO2 binden, was insbesondere eine Umstellung der Landwirtschaft erforderlich macht. Auch die Renaturierung – Vernässung – von Mooren könnte dabei einen wesentlichen Beitrag leisten.

Das CO2 ist also grundsätzlich gut für das Pflanzenwachstum - vorausgesetzt, dass wir die Landdegradierung beenden und umkehren, so dass Pflanzen wieder mehr CO2 binden können.;

Dies bedeutet jedoch nicht, dass CO2 in unbegrenzter Menge vorteilhaft ist. Denn die Pflanzen können nur eine begrenzte Menge aufnehmen. Da die CO2-Konzentration seit Beginn der Industrialisierung steigt, wird diese Menge seit langem überschritten. Die wesentliche Ursache liegt neben der Landdegradierung in der Freisetzung von CO2 infolge der Verbrennung fossiler Energieträger.

Fazit

Dass die Pflanzen CO2 für das Wachstum benötigen, heißt nicht, dass wir unbegrenzte Mengen an CO2; zusätzlich freisetzen können. Andernfalls wäre die CO2-Konzentration in der Luft nicht um ca. 50 % seit Beginn der Industrialisierung angestiegen.