Kreisvorsitzender

PM 2010-5: GRÜNE fordern: Landrat muss Hillmann zur Räson bringen

Offensichtlich ist der Intendanten des Deutsch-Sorbischen Volkstheaters, Lutz Hillmann, nach dem Bekenntnis der Bautzener Stadträte zur Bikulturalität und zum DSVT völlig übergeschnappt. Anstatt endlich die geforderten betriebswirtschaftlichen Kennzahlen für den sorbischen Anteil vorzulegen, erpresst er nun das Sorbische Volk mit der Drohung: "dass es ein sorbisches professionelles Theater in Zukunft nicht mehr geben werde, wenn der sorbische Stiftungsrat die Sperre von mehr als eine halbe Million nicht aufhebe."

Offensichtlich ist der Intendanten des Deutsch-Sorbischen Volkstheaters, Lutz Hillmann, nach dem Bekenntnis der Bautzener Stadträte zur Bikulturalität und zum DSVT völlig übergeschnappt. Anstatt endlich die geforderten betriebswirtschaftlichen Kennzahlen für den sorbischen Anteil vorzulegen, erpresst er nun das Sorbische Volk mit der Drohung: "dass es ein sorbisches professionelles Theater in Zukunft nicht mehr geben werde, wenn der sorbische Stiftungsrat die Sperre von mehr als eine halbe Million nicht aufhebe."

"Ich habe  es schon bei der letzten Stadtratssitzung gesagt und ich wiederhole mich gerne: ich sehe mich sowohl an der Seite des Theaters als auch an der des sorbischen Volkes, welches die Mittel für sein Überleben braucht. Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass wir auf Kosten des Sorbischen Volkes unser Stadttheater subventionieren. Deshalb müssen die Zahlen auf den Tisch. Der Landrat sollte statt populistischer Angriffe gegen das Wolfsmanagement erst einmal seiner Dienstaufsicht nachkommen und den Intendanten zur Räson bringen", so der Bautzener Stadtrat der Grünen Klaus Gruhl.

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Domenico Gruhn
Pressesprecher des Kreisverbandes Bautzen von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN