Kreisvorsitzender

PM 2010-12: Grüne für Flächenbahn statt Rennstrecken

Die Deutsche Bahn plant künftig Schnellzüge mit Tempo160 zwischen Dresden, Görlitz und Wroclaw fahren zu lassen.

Problem: Diese Züge würden dann nicht mehr in kleineren Orten wie Radeberg, Arnsdorf oder Bischofswerda halten.

Gibt es keine gleichzeitigen Investitionen in den Regionalverkehr, wird die Verbesserung für die Großstädte mit einer Verschlechterung in der Flächenvernetzung „bezahlt“.

Ziel von Bündnis 90/Die Grünen ist es die Bahn als Rückgrat des Umweltverbundes wieder zu einer wettbewerbsfähigen und flächendeckenden Alternative zum Straßen- undLuftverkehr auszubauen.

 

Stadtrat Rolf Daehne

Die Deutsche Bahn plant künftig Schnellzüge mit Tempo 160 zwischen Dresden, Görlitz und Wroclaw fahren zu lassen.
Problem: Diese Züge würden dann nicht mehr in kleineren Orten wie Radeberg, Arnsdorf oder Bischofswerda halten.
Gibt es keine gleichzeitigen Investitionen in den Regionalverkehr, wird die Verbesserung für die Großstädte mit einer Verschlechterung in der Flächenvernetzung „bezahlt“.
 

Ziel von Bündnis 90/Die Grünen ist es die Bahn als Rückgrat des Umweltverbundes wieder zu einer wettbewerbsfähigen und flächendeckenden Alternative zum Straßen- undLuftverkehr auszubauen.
 
Erreichbar sei dies mit einem auf strikten Kundenorientierung basierenden
Flächenbahnkonzept. Dabei soll die Bahn gemeinsam mit anderen öffentlichen Verkehrsunternehmen als Dienstleister auftreten und den Kunden eine Mobilitätskette von Haustür zu Haustür anbieten.
 
Die jetzt geplante Reduktion auf das unter heutigen Bedingungen "betriebswirtschaftlich optimale Netz" bietet zwar kurzfristig die Chance auf höhere Gewinne, nicht aber die Möglichkeit die Bahn als konkurrenzfähigen Wettbewerber zu Straßen- und Luftverkehr positionieren.
 
Wir sagen deshalb JA zu einem Ausbau des Bahnangebotes, aber NEIN zur jetzt geplanten Verschiebung der Kapazitäten auf den Fernverkehr.

 

Rolf Daehne

Stadtrat in Radeberg