Kreisvorsitzender

Jens Bitzka

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Stromversorger als Abzocker entlarvt

RWE erhöht die Strompreise, angekündigt sind netto 1,5 Cent/kWh. Eine ungerechtfertigte und illegitime Preiserhöhung, wie ein von Bündnis 90/Die Grünen in Auftrag gegebenes Gutachten bestätigt! Kernaussagen des Gutachtens:

 

* Die Strompreiserhöhungen im Jahr 2010 sind im allgemeinen nicht mit gestiegenen Kosten zu rechtfertigen. Den Verbrauchern wird ungefähr eine Milliarde Euro zu viel in Rechnung gestellt.

 

RWE erhöht die Strompreise, angekündigt sind netto 1,5 Cent/kWh. Eine ungerechtfertigte und illegitime Preiserhöhung, wie ein von Bündnis 90/Die Grünen in Auftrag gegebenes Gutachten (pdf) bestätigt!

Kernaussagen des Gutachtens:

  • Die Strompreiserhöhungen im Jahr 2010 sind im allgemeinen nicht mit gestiegenen Kosten zu rechtfertigen. Den Verbrauchern wird ungefähr eine Milliarde Euro zu viel in Rechnung gestellt.
  • Seit 2008 sind die Großhandelspreise beim Strom stark gesunken, diese Entwicklung hätte schon längst beim Kunden in Form von geringerer Strompreise ankommen müssen. Gleichzeitig sind die Kosten für das EEG nur geringfügig gestiegen.
  • Auch für die RWE Preiserhöhung Anfang August gilt: Es ist davon auszugehen, dass sich der Konzern 100 Mio € ungerechtfertigt in die eigene Tasche steckt.

Bei der Erhöhung der Strompreise handelt es sich um reine Abzocke der Stromkonzerne, deren Gewinne von Jahr zu Jahr in unglaubliche Höhen steigen. Anstatt gesunkene Börsenpreise an die Verbraucher weiterzugeben, werden die Preise von den Stromkonzernen willkürlich erhöht.

Die steigenden Strompreise sind ein Symptom des nicht funktionierenden Wettbewerbs. Zusätzlich konterkariert eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke den Wettbewerbsgedanken. Der Atomausstieg ist ein entscheidender Abschnitt auf dem Weg hin zu effektivem Wettbewerb und fairen Strompreisen.

RWE missbraucht die erneuerbaren Energien als Argument für Preiserhöhungen.

Tatsächlich aber macht die Preiserhöhung nur die Stromproduktion in den Atomkraftwerken lukrativer. RWE macht hier mit schmutziger Kohle das dicke Geschäft. Die Zeche zahlt am Ende der Verbraucher. Leider ist der Ärger darüber bei den Kunden anscheinend noch nicht groß genug. Sähe sich RWE mit einer größeren Wechselbereitschaft bei den AbnehmerInnen konfrontiert, würde die Weitergabe von Preissenkungen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit besser funktionieren.

 

Quelle: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bundestag

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Jens Bitzka
Redaktion gruene-bautzen.de