Kreisvorsitzender

Jens Bitzka

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Pressemitteilung von Gerd Kirchhübel: Hat Deine Stadt ein Herz fürs Rad?

Gerd Kirchhübel

Mit wenig Aufwand können Bürgerinnen und Bürger jetzt wieder die Fahrradfreundlichkeit in Städten und Gemeinden bewerten und so Politik und Verwaltung aus Nutzersicht Rückmeldung zum Radverkehr geben. Die Umfrage findet noch bis zum 30. November 2016 auf www.fahrradklima-test.de statt.
Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2017 präsentiert. Ausgezeichnet werden die fahrradfreundlichsten Städte nach vier Einwohner-Größenklassen sowie diejenigen Städte, die seit der letzten Befragung am stärksten aufgeholt haben.
Die Mindestanforderung für eine Stadt oder Gemeinde ist abhängig von den Einwohnerzahlen. Um beim ADFC-Fahrradklima-Test 2016 bewertet zu werden, benötigen Städte oder Gemeinden eine bestimmte Anzahl an ausgefüllten Umfragebögen (online, ggf. auch Print): unter 100 000 Einwohner 50 Bögen.
Jeder zusätzliche Teilnehmer stärkt die Datenbasis und macht das Ergebnis für die Einzelstadt verlässlicher!

Macht Radfahren Spaß oder ist es Stress?

Deshalb rufen der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) und das Bundesverkehrsministerium dazu auf, sich an der Umfrage zu beteiligen und die 27 Fragen zur Fahrradfreundlichkeit zu beantworten - beispielsweise, ob das Radfahren in der Stadt Spaß oder Stress bedeutet, ob die Radwege von Falschparkern freigehalten und im Winter geräumt werden und ob sich das Radfahren insgesamt sicher anfühlt.
Mehr als 100.000 Bürgerinnen und Bürger haben 2014 mitgemacht und die Situation in 468 Städten in ganz Deutschland beurteilt. 2016 will der ADFC die Beteiligung und die Anzahl der bewerteten Städte noch einmal deutlich erhöhen.

Warum unterstütze ich die Aktion?

Es ist eine Studie, welche die Kommunen nicht zusätzlich Geld kostet. Es ist eine Studie von Menschen, welche davon betroffen sind. An ihr können sich auch Autofahrer beteiligen, die in ihrer Freizeit auch Radfahrer sind. Aber auch welche, die wissen, wie gefährlich es ist, wenn auf einer stark befahrenen Straße ein Radfahrer unterwegs ist, weil der Radweg fehlt.    Mich ärgert es, dass der Landkreis (LK) Bautzen nicht in der Lage ist, den Radweg bis Kamenz zu Ende zu bauen. Die Bahn hat ihren Teil gemacht und den Übergang in Gelenau gebaut. Wann wird endlich der LK etwas machen?  
Wenn sich 50 Einwohner in den jeweiligen Kommunen beteiligen, kommt man zu einem zuverlässigen Ergebnis, mit dem die Verantwortlichen in den Kommunen etwas anfangen können.
Fahrradfreundliche Kommune, heißt auch tourismusfreundliche Kommune und damit kommt Geld ins „Kommunale Säckel“.
Ich persönlich muss auch wieder mehr Radfahren, meinem Rücken zuliebe.

Gerd Kirchhübel

Mitglied im Vorstand der Regionalgruppe Kamenz und Umland