Kreisvorsitzender

Jens Bitzka

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Dank sächsische Kürzungen in der Jugendhilfe: mehr Autofahrten – weniger Zeit für Kinder und Jugendliche

Die Landessprecherin der sächsischen Grünen, Claudia Maicher, besuchte am Dienstag, den 03. Mai 2011, verschiedene Träger von Jugend- und Schulsozialarbeit in Bautzen und Bischofswerda. Damit wollte sie sich ein Bild von den vorgenommenen Neustrukturierungen im Bereich der Jugendhilfe im Landkreis Bautzen machen. Diese waren durch massive Sozialkürzungen im sächsischen Doppelhaushalt 2011/12 notwendig geworden.

"Allein aufgrund der Kürzung der Jugendpauschale von 14,30 Euro auf 10,40 fehlen dem Landkreis Bautzen 300.000 Euro. Schulsozialarbeit findet nur noch dort statt, wo Kommunen die Kürzungen selbst auffangen konnten.", bedauert Claudia Maicher die massiven Kürzungen des Freistaates.

Aber auch da haben sich die Bedingungen verschlechtert: "konnte früher eine Schulsozialarbeiterin vollständig an einer Schule tätig und somit verlässliche Ansprechpartnerin sein, muss sie jetzt für wenige Stunden mehrere Schulen abdecken. Präventive Arbeit, vertrauensvolle Beratung und Begleitung von Kindern und Jugendlichen und Ansprechbarkeit bei akuten Problemen bleiben immer mehr auf der Strecke.", warnt die Landesprecherin der sächsischen Grünen.

Claudia Maicher, Landesprecherin der sächsischen Grünen und Oliver Schneider, Mitarbeiter des Kinder- und Jugendnetzwerkes aus Bischofswerda betrachten Fotokollagen die von Schülern zum Thema Alkoholmissbrauch erstellt wurden.

Die Landessprecherin der sächsischen Grünen, Claudia Maicher, besuchte am Dienstag, den 03. Mai 2011, verschiedene Träger von Jugend- und Schulsozialarbeit in Bautzen und Bischofswerda. Damit wollte sie sich ein Bild von den vorgenommenen Neustrukturierungen im Bereich der Jugendhilfe im Landkreis Bautzen machen. Diese waren durch massive Sozialkürzungen im sächsischen Doppelhaushalt 2011/12 notwendig geworden. 

"Allein aufgrund der Kürzung der Jugendpauschale von 14,30 Euro auf 10,40 fehlen dem Landkreis Bautzen 300.000 Euro. Schulsozialarbeit findet nur noch dort statt, wo Kommunen die Kürzungen selbst auffangen konnten.", bedauert Claudia Maicher die massiven Kürzungen des Freistaates.  

Aber auch da haben sich die Bedingungen verschlechtert: "konnte früher eine Schulsozialarbeiterin vollständig an einer Schule tätig und somit verlässliche Ansprechpartnerin sein, muss sie jetzt für wenige Stunden mehrere Schulen abdecken. Präventive Arbeit, vertrauensvolle Beratung und Begleitung von Kindern und Jugendlichen und Ansprechbarkeit bei akuten Problemen bleiben immer mehr auf der Strecke.", warnt die Landesprecherin der sächsischen Grünen.  

"Über ein Drittel, der ehemals 33 vom Landkreis finanzierten Sozialarbeiterstellen, wurden weggekürzt. Nur noch 20 Sozialarbeiter werden derzeit finanziert. Die Aufteilung in vier Sozialräume führte vor allem dazu, dass größere Einsatzgebiete von immer weniger Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen abgedeckt werden. Praktisch heißt das vor allem: mehr Autofahrten – weniger Zeit für Kinder und Jugendliche."