Kreisvorsitzender

Jens Bitzka

Telefon: 0177 5692070
jens(at)bitzka.de

Bisher fast 200 Hektar Genmais-Anbau im Landkreis Bautzen geplant – Verbot muss weiter bestehen bleiben!

Im Jahr 2009 hat Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) dafür gesorgt, dass der Gen-Mais MON810 nicht auf die Äcker gebracht wurde. Sie hat den Anbau verboten. Es gibt Menschen die vermuten sie hat dieses aus wahlkampftaktischen Gründen getan, da 2009 ein wichtiges Jahr für die CSU war (Europa- und Bundestagswahl). Offiziell wurde als Grund angegeben der Monsanto-Genmais bringt Gefahren für die Umwelt. Der Einspruch des US-Konzerns Monsanto gegen die Entscheidung wurde vor Gericht abgewiesen.

Was bringt aber das Jahr 2010?

Jens Bitzka (Kreisvorstandsmitglied)

Leserbrief  (11.02) von Jens Bitzka an die Sächsische Zeitung

Im Jahr 2009 hat Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) dafür gesorgt, dass der Gen-Mais MON810 nicht auf die Äcker gebracht wurde. Sie hat den Anbau verboten. Es gibt Menschen die vermuten sie hat dieses aus wahlkampftaktischen Gründen getan, da 2009 ein wichtiges Jahr für die CSU war (Europa- und Bundestagswahl). Offiziell wurde als Grund angegeben der Monsanto-Genmais bringt Gefahren für die Umwelt. Der Einspruch des US-Konzerns Monsanto gegen die Entscheidung wurde vor Gericht abgewiesen.

Was bringt aber das Jahr 2010? Einige Landwirte im Landkreis Bautzen planen schon den Anbau des derzeit verbotenen Gen-Mais MON810. Sie haben schon Flächen beim Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit für die Aussaat 2010 beantragt. Diese Flächen liegen auf den Gemarkungen Pulsnitz, Steina und Hoyerswerda. Insgesamt eine Fläche von fast 200 Hektar.

Spekulieren diese Landwirte auf eine baldige „Wiedergenehmigung“ des Gen-Mais MON810 durch Landwirtschaftsministerin Aigner, da in diesem Jahr keine Wahlen stand finden an denen die CSU beteiligt ist? Oder sind diese nicht mehr unabhängig und arbeiten im Auftrag des US-Konzerns Monsanto?

Ich bin wie viele andere Menschen der Meinung gentechnisch veränderte Organismen sind, einmal in die Natur freigelassen, nicht mehr rückholbar. Auch Auswirkungen auf Mensch und Umwelt sind bisher kaum bekannt.

Der Präsident des Deutschen Bauernbundes Kurth-Henning Klamroth, spricht sich gegen Gentechnologie aus. Diese sorge für unnatürliche Eingriffe in die Gene, berge gesundheitliche Risiken und sei mit Knebelverträgen für die Bauern verbunden. So die Märkische Oderzeitung am 8. Februar 2010. Dieser Ansage kann ich als Grüner-Bürger nur zustimmen.

Ich fordere die Landwirte, die Genmais anbauen wollen, ihre Anträge zurückzuziehen und eine ordentliche Landwirtschaft zu betreiben. Landwirtschaftsministerin Aigner muss auch im Jahr 2010 dafür sorgen das kein Genmais auf die Felder kommt.

 

Mit freundlichen Grüßen

Jens Bitzka

Link zum Standortregister:  http://apps2.bvl.bund.de/stareg_web/showflaechen.do